Dank der Auffahrtsmöglichkeit ist das
Rosskopfgebiet auch ein lohnendes Wandergebiet für weniger Gehtüchtige und für Familien mit kleinen Kindern. Die nahezu ebenen, gut markierten Wanderwege ostwärts zur Kastellacke und weiter zum Flaner Jöchl oder westwärts zur Ochsenalm weisen keine Orientierungsschwierigkeiten auf und bieten den Kindern zahlreiche Spielmöglichkeiten. Die Besteigung des Rosskopfs ist geradezu ein Geheimtipp, bietet er doch ein echtes Gipfelerlebnis mit Gipfelkreuz, eindrucksvollen Tief- und Weitblicken und das bei einer Gehleistung von nur 300 Höhenmetern. Die bis zum Gipfel reichenden, fast steinlosen Weiden der Südflanke fordern dann geradezu zum Hinabspringen und Herumtollen auf
Wem nicht nach Gipfelwind gelüstete, dem sei der Abstecher zum Almdorf Vallming angeraten. Dies ist ein wahre Entdeckungsreise: Das beginnt schon bei der Beobachtung des Alpensalamanders in der Kastellacke, setzt sich mit dem Abstieg durch schattigen, uhrwaldähnlichen Unterwuchs aus Erlen, Alpendost, Farnen und 2 m hohem Milchlattich und erhält wieder eine ganz andere Note mit dem Erreichen der idyllischen, gut erhaltenen und auch bewirtschafteten Steinhütten der Vallmingalm. Ob nun das Spielen in der Natur im Vordergrund steht oder das Entdecken und Beobachten, der kurze Ausflug lohnt sich immer. Und sollte ein Teil der Familie Lust auf Höhenluft und exzellente Aussicht bekommen, so kann geholfen werden. Der steile, botanisch äußerst interessante Aufstieg zur Lotterscharte dürfte jeden Bergbegeisterten zufrieden stellen.